Letzte Aktualisierung am 04.10.2024 |
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Artikel in Auszügen zum Nachlesen
Vorverfahren gegen Heizlüfter-Firma [ 1 ]
Salzburgs Staatsanwaltschaft hat die deutsche Justiz ersucht, das nach der Brandkatastrophe von Kaprun in Salzburg eingeleitete Vorverfahren gegen Verantwortliche der deutschen Heizlüfterfirma zu übernehmen.
Beide sind Deutsche
Laut Gutachten soll der eingebaute Heizlüfter das Inferno im Seilbahntunnel von Kaprun mit 155 Toten ausgelöst haben.
Der Sitz der betroffenen Firma Fakir befinde sich in Deutschland, und die beiden angezeigten Herren seien deutsche Staatsbürger, berichtet die Salzburger Staatsanwältin Barbara Feichtinger:
"Um Übernahme ersucht"
"Es ist nicht anzunehmen, dass sich diese Herren freiwillig einem österreichischen Gerichtsverfahren stellen.
Es sind weiters viele Zuständigkeiten Deutschlands involviert, und deshalb haben wir um Übernahme des Verfahrens in Deutschland ersucht, knapp bevor der Sachverhalt ohnehin verjährt gewesen wäre."
"Rückholaktion wurde unterlassen"
Feichtinger sagt, die Staatsanwaltschaft sei der Meinung, dass die beiden Herren der Firma Fakir eine Rückholaktion für Heizstrahler unterlassen hätten:
"Produktions- und Konstruktionsfehler"
"Diese Heizstrahler, so heißt es ja in Gutachten, wären mit Produktionsfehlern und Konstruktionsfehlern behaftet gewesen.
In einem Gutachten des Stammverfahrens steht auch, dass dieser entsprechende Heizlüfter die Ursache dafür gewesen, dass es zu diesem schrecklichen Unglück kam."
Verjährung am 10. November?
Die Verjährung wäre am Donnerstag, 10. November 2005, eingetreten, wenn die Salzburger Staatsanwaltschaft das Verfahren nicht an die deutsche Justiz abgetreten hätte, sagt Staatsanwältin Feichtinger:
"Dann wären diese Dinge und möglicherweise auch Delikte nicht mehr zu verhandeln oder zu verfolgen gewesen."
Stellungnahme der betroffenen Firma
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft würden vom Unternehmen vorbehaltlos unterstützt, so die Heizlüfterfirma Fakir in einer aktuellen Presseerklärung.
Es sei im Interesse der betroffenen Angehörigen aber auch der Firma Fakir, dass die Unglücksursache von Kaprun lückenlos aufgeklärt werde, so die Stellungnahme des Unternehmens.
Zum Original. Dort finden Sie weitere Links.
| [1] |
| Aus salzburg.ORF.at-Internetseite vom Donnerstag, 10.11.2005 |
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| Mit freundlicher Erlaubnis der Redaktion salzburg.ORF.at * |
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Hinweis: * bedeutet es wird jeweils ein neues Fenster geöffnet.
Siehe:
Im Internet finden Sie folgendes:
- Sorge um den Ruf der Marke Fakir - Pforzheimer Zeitung vom 29.11.2005
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Laut Artikel von A. Gintenreiter sieht der Heizlüfterhersteller aus Vaihingen im Zusammenhang mit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft das Firmen-Image in Gefahr. Der Verfasser beschäftigt sich u.a. mit "Premiumsegment als Strategie" und "Zahlreiche Versuche im Labor".
Auf der Original-Seite finden Sie weitere Informationen über die Mitte dieses Jahres neugegründete Fakir-Holding. Die beiden Gesellschaften KBMB und IsoPart halten jeweils 47 Prozent. Den Rest von sechs Prozent hält die Fakir-Gründerfamilie.
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Zusatz-Infos:
- Wo findet man den Original-Artikel?
http://www.pz-news.de/wirtschaft/75552/
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Laut Homepageseite ist IsoPart eine auf die Belange von Unternehmen in Sondersituationen spezialisierte Beratungs- und Beteiligungsgruppe.
http://www.isopart.de/firma.php
- Laut Homepageseite befasst sich KBMB mit restrukturieren, optimieren und Neuausrichten.
http://www.kbmb.de/
- Kaprun-Katastrophe: Deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Fakir - Der Standard vom 15. November 2005
- Kaprun-Katastrophe: Deutsche Staatsanwaltschaft ermittelt - SN vom 14.11.2005
Laut Artikel läuft ein eigenes Verfahren gegen Mitarbeiter der Heizlüfterfirma.
- Kaprun-Katastrophe: Deutscher Staatsanwalt ermittelt - diepresse.com vom 14.11.2005
Laut Internetseite hat die deutsche Staatsanwaltschaft ein eigenes Ermittlungsverfahren gegen die Heizlüfterfirma Fakir eingeleitet.
- Kaprun: Prozess jetzt in Deutschland - krone.at vom 11.11.2005
Laut Bericht soll auf Wunsch der österreichischen Stellen die Anklagebehörde in Heilbronn ein Vorverfahren gegen zwei Mitarbeiter der Herstellerfirma jenes Heizlüfters übernehmen. ...
- Nach Kaprun-Inferno Erhebungen in Deutschland gegen Heizlüfter-Firma - OÖNachrichten vom 11.11.2005
- Kaprun-Katastrophe: Vorverfahren gegen Heizlüfter-Firma - SN vom 10.11.2005
- Untersuchungen in der Kaprun-Katastrophe: Deutsche Staatsanwaltschaft um Hilfe ersucht - www.networld.at vom 10. Nov. 2005
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